Projekt-Informationen Online-Datenbank

ortsnamen.ch enthält einen wesentlichen Teil der wissenschaftlichen Informationen aus der Schweizer Namenforschung. Soweit die Daten georeferenziert sind, werden sie auf Karten (OpenStreetMap, Swisstopo, Google) visualisiert.
Folgende Daten wurden in die Datenbank aufgenommen: 

 

  • die Siedlungsnamen des Kantons Aargau, wie sie Beat Zehnder 1991 in seiner Dissertation Die Gemeindenamen des Kantons Aargau. Historische Quellen und sprachwissenschaftliche Deutungen publiziert hat (ca. 240 Datensätze);

  • die Daten, die von Stefan Sonderegger für den Kanton Appenzell erhoben wurden (ca. 12 000 Datensätze) und ins Appenzeller Namenbuch eingeflossen sind;

  • die Orts- und Flurnamen aus dem Kanton Baselland, die von der Forschungsstelle der «Stiftung Orts- und Flurnamenforschung Baselland» erhoben und zur Publikation im kantonalen Namenbuch Die Orts- und Flurnamen des Kantons Basel-Landschaft publiziert wurden (ca. 52 000 Datensätze);

  • die Ortsnamen der basel-städtischen Gemeinden Riehen und Bettingen, die von Inga Siegfried und Jürgen Mischke (Hrsg.) im entsprechenden Namenbuch publiziert wurden (ca. 1700 Datensätze);

  • die definitiven Namen der amtlichen Berner Nomenklatur (ca. 63 000 Orts- und Flurnamen; Stand April 2017) zusammen mit den zugehörigen, bereits digitalisierten mundartlichen Belegen aus der Kartei des Ortsnamenbuches des Kantons Bern (ca. 20 000 Datensätze). Mit den Orts- und Flurnamen der drei französischsprachigen Berner Bezirke aus der amtlichen Nomenklatur werden erstmals auch flächendeckende Daten aus der welschen Schweiz unter ortsnamen.ch abgebildet;

  • die aktuellen Gemeindenamen des Kantons Freiburg, von Claudia Schmid aus verschiedenen Publikationen zusammengestellt (ca. 220 Datensätze), die mundartlichen Varianten stammen aus den Erhebungen des Sprachatlas der deutschen Schweiz (SDS);

  • ca. 11 000 Orts- und Flurnamen des Kantons Glarus, die von Gertrud Walch erhoben wurden;

  • die Ortsnamen aus dem Rätischen Namenbuch von Andrea Schorta (86 000 Datensätze);

  • ca. 300 Ortsnamen der ehemaligen Gemeinde Praden, zusammengetragen von Peter Masüger in seiner Dissertation Die Namenlandschaft von Praden (2008).

  • die Orts- und Flurnamen des Kantons St. Gallen, die zwischen 1962 und 1988 durch das Projekt «St. Galler Namenbuch» (Camenisch, Nyffenegger, Hammer, Schmid, Stricker, Vincenz, Hertenstein, Werlen) erhoben und vom Projekt «Werdenberger Namenbuch» (Hans Stricker) seit 2000 sowie vom Projekt «Datenbank der Schweizer Namenbücher» 2001-2005 ergänzt wurden, dazu die Siedlungsnamen, die gegenwärtig durch ein Nationalfondsprojekt (Elvira Glaser) bearbeitet werden (ca. 65 000 Datensätze);

  • ca. 14 000 lebende Orts- und Flurnamen des Kantons Schaffhausen, welche durch sprachwissenschaftlich geschulte Exploratoren zwischen 1935 und 2008 in den Gemeinden erhoben worden sind (Flurnamenkommission), sowie die Daten des Nationalfonds-Projekts «Schaffhauser Namenbuch»;

  • ca. 45 000 Ortsnamen aus den solothurnischen Amteien Dorneck-Thierstein, Olten-Gösgen und Thal-Gäu, die vom Solothurner Namenbuch erhoben und publiziert wurden, sowie die Orts- und Flurnamen der Amteien Bucheggberg-Wasseramt und Solothurn-Lebern, soweit sie vom kantonalen Vermessungsamt belegt sind;

  • die Daten aus dem Schwyzer Namenbuch von Viktor Weibel (Datenveröffentlichung 1973, Weiterführung des Projektes ab 2001, Publikation 2012); es handelt sich dabei um ca. 23 000 Orts- und Flurnamen mit knapp 70 000 historischen Belegen;

  • die Orts- und Flurnamen des Kantons Thurgau, die von Eugen Nyffenegger (Projektleiter), Oskar Bandle, Martin H. Graf und weiteren MitarbeiterInnen erhoben und bearbeitet wurden (ca. 30 000 Datensätze);

  • die aktuellen Gemeindenamen des Kantons Obwalden, zusammengestellt und redigiert aus verschiedenen Publikationen von Mirjam Schumacher (7 Datensätze), die mundartlichen Varianten stammen aus den Erhebungen des Sprachatlas der deutschen Schweiz (SDS); ein Auszug prominenterer Ortsnamen (ca. 330) aus dem Obwaldner Namenbuch von Hugo P. Müller sowie weiterer Publikationen, zusammengestellt und redigiert von Victor Bieri und Mirjam Schumacher;

  • die Daten aus dem Namenbuch Nidwaldner Orts- und Flurnamen, die von Albert Hug und Viktor Weibel in den Jahren 1993 bis 2001 bearbeitet und 2003 publiziert wurden (ca. 8500 Datensätze);

  • die Daten aus dem Urner Namenbuch von Viktor Weibel und Albert Hug (1988-1991). Die Daten (über 15 000 Datensätze) wurden aus dem gedruckten Buch in eine Datenbank eingegeben;

  • die Orts- und Flurnamen des Kantons Zug, die von Beat Dittli zwischen 1983 und 2006 gesammelt und aufgearbeitet und 2007 publiziert wurden. Gegenüber der Publikation sind sehr viele zusätzliche Belege, die aus Platzgründen nicht gedruckt werden konnten, in der Datenbank einsehbar (ca. 13 000 Namendatensätze und ca. 46 000 Belegdatensätze);

  • die in den bisher erschienen Bänden des Luzerner Namenbuchs (Erika Waser, Peter Mulle, Heidi Blaser, Irene Rettig) veröffentlichten Orts- und Flurnamen des Kantons Luzern (ca. 13 000 Datensätze);

  • die Daten, die in den 1950er bis 1970er Jahren von Bruno Boesch und Jörg Rutishauser im Hinblick auf ein Zürcher Namenbuch aufgenommen wurden (ca. 74 000 Datensätze); die Sammlung historischer Belege durch die Forschungsstelle Zürcher Namenbuch;

  • die bisher erhobenen Daten des Atlas toponymique du canton de Vaud (rund 1200 Namen aus den Gemeinden Cossonay, Ormont-Dessus und den früheren Gemeinden Les Thioleyres und Les Tavernes);

  • die digitalisierten Ortsnamenzettel des Fichier Muret (rund 120 000 Scans als Bilder sowie Transkriptionen für den Berner Jura);

  • die Artikel zu den Gemeindenamen aus dem Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen LSG (Andres Kristol u. a.; 2005); 

  • die Namendaten swissNAMES3D und swissBOUNDARIES3D des Bundesamtes für Landestopografie (swisstopo);

  • die Endonyme (bzw. Endophone) und Exonyme (bzw. Exophone) von Orten der Deutschschweiz sowie einigen angrenzenden Orten der lateinischen Schweiz, übertragen aus dem Sprachatlas der deutschen Schweiz (SDS) durch Claudia Schmid und Mirjam Schumacher (ca. 6700 Datensätze).

Weitere Informationen zu diesen kantonalen Sammlungen finden Sie unter Menupunkt «Regionale Projekte».

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