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Was wir noch erreichen wollen


Das gesamte Solothurner Namenbuch ist auf 6 Bände veranschlagt: den bereits erschienenen Band 1 zu den Ortsnamen und die Bände 2–6 zu den Flurnamen von je einer der 5 solothurnischen Amteien. Im Jahr 2010 wird Band 2 erscheinen, der die lebenden und abgegangenen Siedlungs- und Flurnamen der Amtei Dorneck-Thierstein enthalten soll. Danach folgen bis 2018 kontinuierlich die weiteren Bände.

Das Schwarzbubenland ist historisches wie aktuelles Grenzland, liegt in politisch zerklüfteter Landschaft und weist zwischen Dornach, Metzerlen und Beinwil eine grosse dialektale Vielfalt auf – alles Faktoren, welche die Gegend aus namenkundlicher Sicht äusserst interessant machen. Zu den 23 Gemeinden der Bezirke Dorneck und Thierstein stehen derzeit rund 89’000 Belege zur Verfügung, im Durchschnitt also rund 3’800 pro Gemeinde, wobei die Spannweite von 911 Belegen für Fehren bis 7’070 für Nuglar-St. Pantaleon reicht. Die zeitliche Streuung der Flurnamenbelege reicht von den mündlichen Aussagen der Gewährspersonen aus der Gegenwart bis ins späte Mittelalter zurück. Im gesamten Schwarzbubenland sind nach derzeitigem Forschungsstand rund 2’155 Lemmata vorhanden, aus denen sich rund 12’000 Flurnamen zusammensetzen.

Das Projekt ‘Solothurnisches Namenbuch’ wird mit der Publikation aller 6 Teilbände abgeschlossen sein. Für die 5 ausstehenden Amteibände mit den Siedlungs- und Flurnamen wird Band 2 Modellcharakter haben. Wegen der aufwändigen Vorarbeiten braucht dieser Band bei weitem am meisten Zeit, denn für ihn als ersten Amteiband ist sowohl die Datenbankstruktur spezifisch eingerichtet, als auch das Aussehen und der Aufbau des Buches erarbeitet worden. Für den Schwarzbubenband müssen schliesslich auch sämtliche Deutungen gemacht werden. In den Folgebänden können dann alle sich wiederholenden Namen oder Namenteile übernommen werden. Aus diesen Gründen rechnen wir bei allen Folgebänden mit kürzeren Entstehungszeiten.

 
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