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Kuratorium Appenzeller Namenforschung

Kuratorium Appenzeller Namenforschung:

Dr. Peter Witschi, Staatsarchivar AR, Präsident

Dr. Heidi Eisenhut, Kantonsbibliothekarin AR

lic. phil. Roland Inauen, Leiter Amt für Kultur AI

Dr. Ivo Bischofberger, Ständerat

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Stefan Sonderegger, Herisau

Dr. Eugen Nyffenegger, Kreuzlingen, Projektleiter

 

Patronat:

Landammann Carlo Schmid-Sutter, Appenzell Innerrhoden

Regierungsrat Jürg Wernli, Appenzell Ausserrhoden
 

 
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Wussten Sie?

Woher kommt der Name Säntis?

Die ältesten Belege des Bergnamens sind iugum Sambutinum (850/855), in monte situm, qui dicitur Sambiti (868), ad alpem Sambatinam (1155), Semptisserew, Semptisersew (1465), Sämptis (1495). Es handelt sich um den Namen der höchsten Erhebung des Alpsteins zwischen den Kantonen Appenzell Innerrhoden, Appenzell Ausserrhoden und St. Gallen. Im Namen Säntis liegt der lat. PN Sambutinus, Sambatinus, Sabatinus vor, d. h. der Name des Besitzers einer Alp im Säntisgebiet. Die Bedeutung des Bergnamens ist also 'Die Alp oder der Berg des SAMBATINUS . Der lat. PN Sambutinus, Sambatinus, Sabatinus ist griechischer Herkunft und bedeutet 'der am Samstag Geborene'. Die Verbreitung dieses PN ist in spätantiker Zeit und im Mittelalter nahezu gemeineuropäisch. Für das Gebiet der Schweiz ist der Name besonders aus Rätien belegt (vgl. die Mönchsliste der Klöster Pfäfers, Disentis, Müstair).