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Publikationen

der Arbeitsstelle Thurgauer Namenbuch

 

Eugen Nyffenegger und Oskar Bandle (in Zusammenarbeit mit Stefan Sonderegger, Jargo De Luca, Uwe Moor und Martin Graf): Die Siedlungsnamen des Kantons Thurgau. Frauenfeld 2003.
2 Bde.
Fr. 128.– / Euro 86.– (Gebunden)
Format 170 x 240 mm
ISBN 3-7193-1309-3

1. Halbband: Einführung und historisches Namenlexikon A-I.

2. Halbband: Historisches Namenslexikon K-Z und Verzeichnisse. Herkunft und Bedeutung der Namen der Ortschaften, Weiler und Höfe im Kanton Thurgau.

Eugen Nyffenegger und Martin H. Graf. Die Flurnamen des Kantons Thurgau. Etymologisches Flurnamenlexikon. Verzeichnis und Dokumentation der Flurnamen des Kantons Thurgau. Frauenfeld 2007.

Thurgauer Namenbuch Band 2.1/2.2 und Band 3.1/3.2. 4 Bände mit zusammen 3'061 Seiten. Gebunden. Format 170x240 mm.
Subskriptionspreis, gültig bis  31.12.2007 sFr. 148.-/€ 99.50.
Ab 1.1.2008  sFr. 178.-/€ 120.00

Band 2.1: Einführung und Sachlexikon zu namengebenden Motiven.

Band 2.2: Etymologisches Flurnamenlexikon.

Bände 3.1 und 3.2: Verzeichnis und Dokumentation der Flurnamen des Kantons Thurgau

Titel auf der Verlagshomepage


 

 

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Wussten Sie?

Woher kommt der Name Roopel?

Die Mundartform lautet Roopel. So lauten auch die ällteren historischen Belege: 1512 vnser vnd vnserß gotzhuß hof vnd güeter zuo Ropol; 1579 zwüschen dem hoff Roppel und dem Steinebach gelegen; 1634 Roppell; 1694 an deß hoffs Roppel vnd deß hofs Landsidlen güetter; 1738 Jacob Bösin zue Roppel. Erst im 19. Jh. taucht die Schreibung Rotbühl auf: 1832 Rothbühl (Roppel). Ein Schreiber versuchte hier dem nicht mehr verstandenen Namen eine Bedeutung zu unterlegen (‘der Weiler beim roten Hügel’). Die Mundart und die lange Kette der älteren Belege legt aber eine andere und sinvollere Bedeutung nahe: Rodbüel:‘der Weiler beim gerodeten Hügel’. Neben Roopel liegt ein auffälliger, unbwaldeter, runder  Hügel, der dem Weiler den Namen gab. Der Hügel heisst heute Roopelbööl (‘der Hügel bei Roopel’), d. h. der Hügel wird heute durch die Lage bei Roopel bestimmt und enthält das Wort Bööl (‘Hügel’) zweimal: Rodbüelbüel).

Seit 1832 gibt es also eine Schriftform Rotbühl neben der Mundartform der Einwohner, die bis heute Roopel lautet.