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Projektteam Thurgauer Namenbuch |
Autoren:Dr. Eugen Nyffenegger, Seminar Kreuzlingen (Projektleiter)
Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Oskar Bandle, Universitäten Zürich und Basel (bis 2003)
Dr. phil. Martin H. Graf, Germanist, Kreuzlingen (seit 2003)
Mitarbeiter Etymologisches Lexikon, Flurnamenband:Dr. phil. Simone Maria Berchtold, Germanistin, Zürich
lic. phil. Stefan Würth, Germanist, Berg TG
Mitarbeiter Historische Dokumentation:cand. phil. Katharina Koller-Weiss, Historikerin, Zürich
lic. phil. Marguérite Bos, Historikerin, Zürich
Layout:Dieter Fuchslocher, Altnau
Ehemaliger MitarbeiterInnen:lic. phil. Jargo De Luca, Historiker, Zürich (1996– 2001)
lic. phil. Uwe Moor, Historiker, Kreuzlingen (2001–2003)
lic. phil. Wilhelm Bolter, Historiker, Bischofszell (2003-2006)
cand. phil. Fabrice Burlet, Historiker, Zürich (2001– 2003)
cand. phil. Richard Fasching, Historiker, Winterthur (2001– 2003)
lic. iur. und cand. phil Michael Felber, Historiker, Zug (2001–2003)
lic. phil. Stefan Rohdewald, Slavist und Historiker, Zürich (2001– 2002)
cand. phil. Sabine Blaser, Germanistin, Winterthur (2003)
Sonja Uzunoglu, Bibliothekarin, Sekretärin, Wäldi (1993–2001)
Sigune Grob, Bibliothekarin, Layout, Kreuzlingen (2001-2003)
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Wussten Sie? |
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Woher kommt der Name Steckborn? Der älteste Beleg des ON ist Stekboren (1209). Zwei Deutungen sind für diesen ON möglich: 1. Eine Zusammen-setzung aus dem PN STËCCHO (vgl. ahd. stëccho 'Pfahl, Stecken, Stock') oder STACCHO (vgl. ahd. stachila 'Spitze, Spiess, Knüttel, Stock, Pfahl') und BÛR 'Haus, Gebäude, Kammer' (vgl. ahd. bûr) mit der Bedeutung 'Häuser des STËCCH0/des STACCO'. oder 2. Eine Zusammen-setzung aus Appellativ STËCCHO 'Pfahl, Stecken, Stock' und BÛR "Haus, Gebäude, Kammer' mit der Bedeutung 'durch Schutzpfähle abgesicherte Uferhäuser, mit Pfählen umgebenes Dorf, Häuser bei den Grenzpfählen'. Sachlich würde es sich um Schutzpfähle, Grenzpfähle oder um eine Umzäunung handeln, wohl kaum um Überreste von Pfahlbauten, obwohl solche bei Steckborn gefunden wurden. |
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