|
Die Societad Retorumantscha hatte die Trägerschaft für das Projekt. Das Projekt wurde vom Schweizerischen Nantionalfonds unterstützt und ist heute vollständig abgeschlossen. Die Sammlung umfasst 70'000-80'000 Orts- und Flurnamen des dreisprachigen Kantons Graubünden und wurde in folgender Publikation veröffentlicht:
PLANTA, ROBERT VON / SCHORTA, ANDREA: Rätisches Namenbuch. Bd. 1: Materialien. Bd. 2: Etymologien. Bd. 3, Teile I + II: Die Personennamen Graubündens bearbeitet und herausgegeben von Konrad Huber. Bern, Francke, 1985-1986.
Das Werk hat Anspruch auf strenge Wissenschaftlichkeit, d. h. es wendet sich in erster Linie an die Fachleute. Die lebenden Namen sind phonetisch erfasst, mundartnahe geschrieben und, soweit der heutige Stand der Forschung es möglich macht, gedeutet.
Heute existiert auch eine kleinere Publikation, die auf ein breiteres Publikum gezielt ist.
SCHORTA, ANDREA: Wie der Berg zu seinem Namen kam. Kleines Rätisches Namenbuch mit zweieinhalbtausend geographischen Namen Graubündens. 3. Auflage. Chur, Terra Grischuna Verlag, 1999.
In dieser letzten Publikation wurden in erster Linie die meisten Dorf-, Weiler- und Talnamen der ältesten historischen Sicht, aber auch eigentliche Flurnamen, deren Herkunft dunkel oder unsicher ist, weggelassen.
|